Der Ostteil des Gebietes am Adriatischen Meer, die Romagna, gehörte jahrhundertelang zum Kirchenstaat; der Name rührt jedoch aus langobardischer Zeit, die dieses römische (genauer byzantinische) Gebiet mit dem Namen Romania von ihrem eigenem Gebiet, der Langobardia (Lombardei), abgrenzte.
Die Emilia gliederte sich in die Herzogtümer Parma und Modena, die ein beständiger Zankapfel zwischen Habsburgern und Bourbonen waren. Der Name Emilia stammt von der römischen Via Aemilia, die hier ihren Namen auf eine ganze Region übertrug.
In Imola gibt es eine Rennstrecke, auf der neben dem Motorrad-Grand Prix auch Formel-1-Läufe stattfinden. Im kleinen Ort Maranello bei Modena betreibt Ferrari eine Testrennstrecke.
In Brescello, einem kleinen Dorf nahe dem Po, nördlich von Parma, wurden nach dem Zweiten Weltkrieg die Filmreihe Don Camillo und Peppone gedreht (Aussenaufnahmen, die Studioaufnahmen wurden in Rom in Cinecittà gedreht). Heute erinnert ein kleines, aber sehenswertes Museum an diese beiden Figuren (mit dem legendären Beiwagen und dem Panzer), auch das Kreuz, zu dem Don Camillo stets redet, kann man noch in der Kirche sehen.
In dem kleinen Bergdorf Predappio, südlich von Forlì, ist Benito Mussolini begraben. Comacchio, nahe dem Po-Delta, kann eine Brücke mit drei Treppenaufgängen vorweisen.