Ausser Rom sind als touristisch reizvoll zu nennen: Die Albaner Berge, die unterschiedlich grossen Vulkanseen, von denen der Lago di Vico und der Lago di Bolsena im Dreiländereck Toskana/Umbrien/Latium die grössten darstellen, sowie das südliche Latium in Richtung Neapel, wie zum Beispiel das Kloster Monte Cassino, das im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört und danach wieder aufgebaut wurde.
Die heutige Region Latium erstreckt sich von Nordwest nach Südost in etwa um das "Knie" Italiens entlang des Tyrrhenischen Meeres, das einen Teil des Mittelmeers darstellt. Die nördlichste Stadt ist Viterbo, die südlichste Gaeta. Nördlich von Latium liegen im Uhrzeigersinn die Regionen Toskana, Umbrien und Marken, östlich Abruzzen und Molise und südlich Kampanien.
Die relativ schmale Küstenebene im Südwesten geht in nordöstlicher Richtung bald in Hügelland und dieses allmählich in den Apennin über, der knapp ausserhalb Latiums in den Abruzzen (Gran-Sasso-Massiv mit dem Corno Grande, 2912 m) seine höchste Erhebung erreicht.
Der Tiber erreicht Latium von Umbrien her, fliesst durch Rom und mündet südwestlich davon ins Tyrrhenische Meer. Ein weiterer Fluss ist der Garigliano, der weiter südlich ebenfalls ins Tyrrhenische Meer mündet.